** Wenn wir sagen, die Küstenabgrenzung ist
ungerecht, führen wir gleichzeitig diese Beispiele an:
I. Wie ist zu erklären, dass die Grenzziehung ein Gebäude einfasst und ein
anderes nicht erfasst, obwohl beide
benachbart sind und auf dem
gleichen Grund und Boden gebaut wurden?
Das ist so im Fall des Restaurants
„ Real Playa“ und des Nachbarn
„Talaya Appartements“.
II. Wie ist die Notwendigkeit zu rechtfertigen, Bauwerke in die Küstenschutz-zone
einzubeziehen, die mehr als 150 Meter von der Küste entfernt sind?
(
natürlich Fels-Zone!) Das ist so im Fall der „ Appartements Espalmador „
oder im Fall der „ Bungalows Lago Playa „ in Sa Roqueta... ( um nicht auch
zu sagen dass sie Anrainer des Orstkerns von Sa Roqueta sind)
III. Wie ist es möglich, dass ein Hotel betroffen bleibt, das auf einem
alten Steinbruch
zur Förderung von Fels errichtet wurde?
Die Rechtfertigung ist die, dass man den
Untergrund des Hotels als Dünenzone
erklärt und dass man ihn in die
staatliche Strandzone zu integrieren habe um Strand zu schützen.
Das ist so im Fall des Hotels „Roca Bella“ und im Fall der „Cafeteria
Zulmar“ in Es Pujols...
IV. Mit welchem Recht ignoriert man die Einteilung zum Gemeindegebiet des
Bürgermeisteramts von
Formentera und schliesst ein Hostal in die staatliche
Strandzone ein, das aber im Gemeindegebiet liegt?
( in der amtlichen Erklärung seit
1984 und den subsidiären Normen von 1989 eingereiht) Das ist so im Fall
vom „Hostal Sa Roqueta“…
V. Wie ist zu rechtfertigen, dass alle großen Hotels der Insel, die am
Strand liegen,
nicht in die staatliche Strandzone einbezogen wurden selbst wenn eines
von ihnen auf
einer Zone liegt, die die Bezeichnung „
ländlich“ als Qualifikation zurücker
halten hat? Das
ist der Fall von „ Formentera Playa“ in Ca Mari...
VI. Mit welchen Argumenten verteidigt man, dass ein Besitztum außerhalb der
Staatlichen Strandzone
bleibt, weil auf seinem Grundstück hundertjährige
Sadebäume sich befänden obwohl die benachbarten Landbesitze mit
gleichen Geologischen
Besonderheiten und Sadebäumen auf ihrem inneren Gebiet ihre
Berufung verloren haben? Und das ist der Fall vom Grundstück
des José
A. Trevijano in Es Calo...
VII. Wie ist es möglich, dass ein Gebäude, das im Ortskern sich befindet,
in der staatlichen
Hoheitszone verbleibt? ... Aber
das erstaunlichste ist, dass alle anliegenden
Gebäude die gleiche Entfernung oder
die gleich-wenige Entfernung zum Estany
del Peix und zum Meer haben.
Dieses Gebäude ist das einzige
betroffene Gebäude. Und das ist
der Fall vom Haus des Bartolomé Costa in La Sabina.
VIII. Wie erklären wir uns, dass das Bürgermeisteramt eine Genehmigung zur
Errichtung eines Restaurants erteilt, dass man eine Berechtigung vom
Umweltministerium erhält ( erteilt durch die Küstenvertretung) und dass man
nach kurzer Zeit das Restaurant in
die staatliche Strandzone einbezieht?
Und das ist der Fall von Benito Ferrer vom Restaurant „ Es Codol Foradat“ am
playa Migjorn.
IX. Wie ist zu verstehen, dass fast
alle vor den Tribunalen vorgelegten Rechtssachen verloren wurden und dass die
Wenigen, die gewonnen haben, wieder die gleiche Küstenabgrenzung vorgelegt
bekamen? Um
es genau zu sagen, sie gewannen ihre Berufungen und die Küstenbehörde hat
ihnen wieder eine identische Küstenabgrenzung präsentiert, so dass sie wieder
in der staatlichen Hoheitszone
verbleiben.